Endlich, der Rucksack ist angekommen und wurde bereits eingeweiht aber wo soll die Backpackingreise denn nun hingehen Freunde?

Einnorden mit Google Earth

Im wahrsten Sinne des Wortes könnt ihr den großen Bruder von Google Maps nämlich Google Earth nutzen um euch auf diesen schönen Globus erstmal zurechtzufinden. Mittlerweile gibt es den auch in der Browseranwendung und muss nicht extra installiert werden.Ihr habt hier die Möglichkeit direkt nach gezielten Orten zu suchen oder aber euch von einem gewissen Thema einfach inspirieren zu lassen. Hier gibt es z.b. ein kleines Symbol mit einem Steuerrad drauf den sogenannten Voyager. Hierbei werden euch bekannte Sehenswürdigkeiten oder besondere Orte bereits vorgeschlagen. Das spannende hierbei ist nun, dass Google eure Interessen dann findet und ähnliche Orte danach auswählt. Ihr kommt also so  manchmal von einem bekannten Ort direkt zu einem total unbekannten Ziel des aber die ähnlichen Eigenschaften hat. Außerdem macht es auch echt Spaß zwischen den Orten super schnell hin und her zoomen zu können. Denn auch mit der 3D Darstellung und den verschiedenen Gebirgsprofilen beispielsweise hat man gleich einen Eindruck vom Ort.

Youtubekanäle von Reise-Vloggern als Inspiration

Schaut einfach mal auf YouTube in die Kategorie der Backpacker und Reisenden. Immer mehr Leute – vor allem auch im englischen Sprachraum – fangen an ihre Reisen mit Videos lebendig zu dokumentieren. Das schöne hierbei ist, dass man auf Videos nicht ganz so viel lügen kann wie auf Bildern. Ihr habt also eine unverblümte Meinung vom Ort direkt ohne, dass man irgendwelche Fehler oder sonstigen Schwachstellen herausretuschieren kann. Durch das bewegte Bild bekommt ihr auch einen viel besseren Eindruck. Zudem macht es Spaß das Ganze anzuschauen, weil noch Musik darunter gelegt ist und man die Action hautnah erlebt. Die Königsklasse ist es jetzt natürlich noch ein 360° Video zu bekommen, sodass man mit einer 3D Brille an den Ort direkt eintauchen kann. Genauso könnt ihr bei YouTube aber auch nach einem Thema suchen und findet dann z.b. die zehn besten Surfspots oder die zehn besten Kletterrouten oder die zehn besten Wanderwege im jeweiligen Land oder allgemein. Wenn man dann auf der Seite von so einem Reiseblogger hängengeblieben ist, erfährt man auch interessante Tipps und Reisen zu anderen Spots. Die sind meistens ähnlich oder sogar vielleicht noch besser.

Webseiten von Reisebloggern

Meistens sind Vlogger gleichzeitig auch Blogger oder andersrum. Die betreiben eine Webseite über sich selbst und stellen gewisse Reiseziele vor oder eben was sie erlebt haben. Schön ist, dass man auf solchen Seiten viele persönliche Infos, Tipps und Inspirationen findet, wo man selber gerne hin will. Oft haben die Blogger auch spezielle Partnerschaften mit Sponsoring Deals.  So kannst du auch nochmal Geld sparen, wenn du über den Blogger deine Buchung machst. Du hast hier auf jeden Fall deinen ganz persönlichen Stil und bekommst persönliche Tipps.

Hier ist zum Beispiel ein Blog über die besten Reiseblogger: https://www.travelontoast.de/reiseblogs-reiseblogger/

Aber von uns bekommt ihr natürlich auch noch ein paar persönliche Empfehlungen:

Unter Packlisten.org findet ihr nützliche Tipps von Jasmin, was ihr alles mitnehmen solltet, ansonsten gibt es hier unseren Guide, wie du deinen Rucksack am besten packst.

Auf Travelica beschreibt Feli, wie du dich als digitale Nomaden mit deinem Rucksack durchschlägst und komplett ortsunabhängig arbeiten kannst.

„Away from the pack“ ist ein Blog von meinem Kumpel Ales, der sich mit seinem Rucksack und zusammen mit seinen Ski durchs Eis schlägt.

Dealplatformen, wie funktioniert Urlaubspiraten?

Wenn ihr Geld bei der Reise sparen wollt dann seid ihr hier richtig Leute. Groupon, Urlaubspiraten und Urlaubsguru sind so ziemlich die größten Plattformen und funktionieren alle nach einem ähnlichen Prinzip. Entweder hat man eine Community die in einem Forum immer wieder auf neueste Sparangebote aufmerksam macht oder die Reiseanbieter selbst treten an diese Plattformen heran und machen Spezialangebote. Und gerade dann kommen euch Last-Minute-Angebote vor die Linse, nach denen ihr sonst womöglich gar nicht gesucht hättet. Und jetzt kommt noch mal der absolute Geheimtipp:  wenn ihr ein Angebot gefunden habt, das zu euch passt, dann klemmt euch ans Telefon und ruft den jeweiligen Anbieter an. Oft ist es so, dass spezielle Vermittlungsprovision gezahlt werden, wäre doch schön die geht in eure Tasche in Form eines weiteren Rabattes.

Das gelbe Männchen in google Maps

Google Street View wird immer noch unterschätzt. Man kann wirklich in Sekundenschnelle an fast alle Orte der Welt mit einem einzigen Klick reisen und sich dort schon mal alles vorab ansehen. Ihr nehmt dazu das gelbe Männchen und zieht es per Drag-and-Drop an die jeweilige Stelle der Karte und lass es einfach fallen. Im besten Fall bekommt ihr dort eine 360° Darstellung um den jeweiligen Ort und das auch noch einigermaßen aktuell und ohne Marketing Brille.

Backpacking welche Ziele passen zu mir?

Bei der konkreten Zielwahl bei der Rucksacktour kommt es in erster Linie auf den günstigen Preis an. Aber genauso spielen auch eure Interessen eine Rolle. Soll es eher ein Abenteuer werden eine Sightseeing-Tour oder doch ein kulinarisches Erlebnis gepaart mit etwas Action und Sport. Nachfolgend stelle ich euch zehn Ziele vor, die ihr euch einfach mal ansehen könnt, Freunde.

1. Nepal

Nepal zählt zu den klassischen backpacking ziehen mit begrenzten Budget. Als Heimat des Mount Everest und des Gartens der Träume (auch genannt Garten der sechs Jahreszeiten) liegt dieses Land an der Grenze zu Tibet und Indien.Nach Birgunj, der Handelshauptstadt des Landes, geht es weiter, um den Durga-Tempel, den Uhrturm und das Shankar Acharya-Tor zu sehen, wo Indien auf Nepal trifft. Wenn ihr nach etwas spirituellerem sucht, probiert Lumbini, wo Buddha vor 2500 Jahren geboren wurde. Nach dem Erdbeben im Jahr 2015 hat Nepal schnell an der Instandsetzung seiner Tourismusinfrastruktur gearbeitet, und das wohlhabende Land ist wieder offen für Geschäfte.

2. Thailand

Thailand ist perfekt für preisbewusste Backpacker, die ein tropisches Land mit einer reichen Kultur und (nicht vorhandener) Weltklasse-Küche suchen. Schüler können Bangkok schon ab 20 Dollar pro Tag genießen. Versucht es mal mit Thai Boxing, dann genießt ihr das berühmte Straßenessen und den authentischen thailändischen Eistee aus den Geschäften am Straßenrand. Wandert um die buddhistischen Tempel und architektonischen Meisterwerke, die voll von der Geschichte des Landes sind, oder erkundet die exotischen Inseln des Landes. Mit einer Rucksackreise nach Thailand kann man nichts falsch machen, erfahrt hier mehr dazu.

3. Indien

Essen, beten oder lieben – so kann man dieses atemberaubende Land wohl am besten bechreiben! Wir urteilen nicht. Rucksacktouren nach Indien sind sowohl einfach als auch preiswert. Studentenwohnheime befinden sich in allen goßen Städten, aber ihr müsst den Luxus wie Warmwasser und Klimaanlage zu Hause lassen, Leute. Dafür gibt es wunderbare Sehenswürdigkeiten und einige der nettesten Leute, die den Planeten bewohnen. Der riesige Subkontinent bietet alles von Wüstensafaris über die Strände von Goa bis hin zu den Himalaya-Bergen. Ob ihr euch danach sehnt, das Taj Mahal zu sehen oder in der Stadt Bollywood zu schlafen, Indien ist zum Backpacking prädestiniert mit seinen dutzenden von günstigen Reisezielen.

4. Sri Lanka

Wie in Thailand kann ein Backpacker Sri Lanka mit 20 Dollar pro Tag besuchen, aber passt trotzdem etwas auf. Esst in den örtlichen Cafés, nehmt öffentliche Verkehrsmittel, übernachtet in billigen Hostels oder Kabinen am Meer und vermeidet kostspielige Besichtigungen. Nationalparks, Kulturzentren und archäologische Stätten verlangen oft zwei separate Eintrittsgelder – eine für Einheimische und eine für Ausländer (was leicht doppelt so viel sein kann). Aber mit ein wenig Voraussicht und ein paar Feilschkünsten kann diese affengeplagte tropische Insel ein Paradies für Rucksacktouristen sein.

5. Indonesien

Indonesien ist einer der besten Orte für Rucksacktouren, mit buchstäblich Tausenden von Inseln, die  ihr erkunden könnt. So zwischen 13 und 18 Tausend sind es dann doch, je nachdem, wen man fragt. Wenn ihr euch den Kopf darüber kratzt, wo ihr anfangen sollt, geht nach Sumatra, wo ihr den Morgennebel aus dem Fenster einer gemütlichen Hütte einatmen könnt, die Rufe der wilden Affen hört oder ein Buch am Wasserfall lest. Wenn ihr den Klang des Yoga am Strand bevorzugt, ist Sumba Island genau das Richtige für euch. Es ist nur 400 km von Bali entfernt, mit ebenso aufregendem Abenteuer beim Schnorcheln, Surfen und Angeln. Der größte Teil Indonesiens kann leicht mit einem Backpacker-Budget erreicht werden, aber seid vorsichtig, Freunde – wenn ihr auf jede Insel gehen wollt, addieren sich die Transportkosten.

6. Nicaragua

In diesem budgetfreundlichen Land gibt es viel zu tun. Nachdem ihr die kolonialen Gebäude von Granada gesehen habt, fahrt ihr 20 Minuten in die Stadt Masaya, wo der vulkanische See Laguna de Apoyo mit seinem warmen, hellblauen Wasser die Besucher beeindruckt. Nicaragua ist auch ein großartiger Ort für ehrenamtliche Tätigkeiten. Dezember bis Februar sind die besten Monate für eine Reise, wenn die Temperatur unter 90 Grad Celsius bleibt.

7. Peru

Mit seinen weltberühmten Regenwäldern, Ruinen und Stränden ist Peru wirklich ein erstaunlicher (und billiger) Ort, den man besuchen kann. Am besten ist es, ein wenig Spanisch im Kopf zu haben, da die meisten Menschen kein Englisch sprechen. Andernfalls stresst euch nicht – dieses entspannte Land ist freundlich zu dem desorganisierten Reisenden. Die Hauptstadt Lima ist ein guter Ausgangspunkt für eure Backpackingtour, wenn ihr keinen Schlachtplan habt. Ihr könnt aber am Ende immer den Inkapfad nach Machu Picchu wandern oder in der Strandstadt Máncora feiern. Rucksacktourismus in Peru wird auf jeden Fall ein unvorhersehbares, unvergessliches Abenteuer werden.

8. Türkei

Die Türkei ist aufgrund ihrer spektakulären Landschaften und ihrer einzigartigen Geschichte als Brücke zwischen Asien und Europa ein immer beliebteres Backpackerziel geworden. Die türkische Handelshauptstadt Istanbul diente auch als politisches Zentrum des osmanischen und byzantinischen Reiches. Startet eure Reise hier, wo es einfach ist, euren Euro zu strecken und möglichst lange durchzuhalten. Besucht das Hagia Sophia Museum, die Chora Kirche und die Istanbuler Altstadt. Verpasst aber nicht den Großen Basar, einen Markt aus dem 15. Jahrhundert. Mit Tausenden von Geschäften ist er der Puls der Stadt und der perfekte Ort, um die türkische Kultur und Küche zu genießen.

9. Albanien

Albanien ist eine günstige Alternative zu Griechenland und Italien, die alle über wunderschöne Mittelmeerküsten verfügen. Besucht die Hauptstadt Tirana, um zu sehen, wie die albanische Kultur und Architektur von ihren Beziehungen zum Osmanischen Reich, zum Österreich-Ungarischen Reich und zu Rom beeinflusst wurde. Wandert auch unbedingt den Berg Dajti, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dies ist der beste Ort für eine Rucksacktour an der Adria. Im Gegensatz zu anderen europäischen Reisezielen verfügt Albanien über Backpacker-Herbergen, die von 9-15€ pro Nacht betrieben werden, und ebenso preiswertes Essen. Für fast kein Geld könnt ihr eure Nachmittage mit einem Snack auf der Balkanbürette (ein Blätterteig mit Käse oder Fleisch und Zwiebeln) und einer Tasse dickem türkischem Kaffee verbringen.

10. Costa Rica

Man mag hören, dass Costa Rica das teuerste Reiseziel Mittelamerikas ist, aber mit seiner unglaublichen Artenvielfalt, aktiven Vulkanen, natürlichen heißen Quellen und schönen Küstenlinien kann man es einfach nicht übersehen. Haltet euer Budget knapp, indem ihr campen, couchsurfen oder in einem Backpacker-Wohnheim für nur $10 pro Nacht übernachtet. Esst in den „Sodas“ oder den lokalen Tico-Restaurants, wo die Mahlzeiten die Hälfte dessen kosten, was sie an Touristenorten kosten würden. Achtet nur auf Ihr Budget für Aktivitäten wie den Corcovado Nationalpark, wo ihr eine unvergessliche Wanderung durch Regenwälder mit 500 verschiedenen Baumarten unternehmen könnt. Nehmt eure Kamera mit, um Scharlachrosen, Brüllaffen, Jaguare, Faultiere, Ameisenbären von Tamandua und den seltenen Glasfrosch einzufangen.

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